Trauer, Tod und Sterben: Was uns trägt – mit Gudrun Murina
Shownotes
In dieser Folge erfährst du • warum praktische Gespräche über Tod und Beerdigung Angehörige entlasten können • welche Rolle Abschied, Aufbahrung und persönliche Rituale spielen können • warum Wut, Weinen und auch Lachen in der Trauer Platz haben dürfen • wie Freunde und Angehörige trotz eigener Hilflosigkeit präsent bleiben können • warum starre Phasenmodelle für Trauer problematisch sein können • weshalb Gudrun Murina „Loslassen“ durch die Idee eines neuen Platzes für den Verstorbenen ersetzt
Zielgruppe: Menschen nach einem persönlichen Verlust, Angehörige und Freunde von Trauernden sowie Menschen, die sich frühzeitig und bewusst mit Tod, Sterben, Abschied und Trauer beschäftigen möchten.
Bio: Gudrun Murina Theodor-Heuss-Ring 14 26419 Schortens murina13@gmail.com https://lebenswendepunkt.de/ https://www.facebook.com/gudrun.murina/ https://yoo4me.de/berater/gudrun-murina/
Transkript anzeigen
01:00:33: Ja, herzlich willkommen zu unserem neuen
01:00:35: Podcast von Yoo4me. Mein heutiger Gast ist
01:00:40: die Gudrun Murina. Unser Thema heute ist
01:00:44: die Trauer und ich würde
01:00:47: sagen, ja Gudrun, hallo,
01:00:49: herzlich willkommen, schön, dass du da
01:00:50: bist, mein Gast bist
01:00:51: heute. Stell dich einfach vor,
01:00:56: was, ja bist du, woher kommst du, was
01:00:58: machst du so? Ja, schön,
01:01:01: dass ich hier sein darf. Ich
01:01:03: habe mich sehr gefreut, diese, ja hier
01:01:06: bald auf dieser Plattform
01:01:07: einfach dabei zu sein. Ich komme
01:01:12: ganz aus der Nähe von wo du auch hier
01:01:14: kommst, aus Tübingen, dort
01:01:15: bin ich groß geworden und bin
01:01:17: aber dann mit 16 von zu Hause weg und
01:01:21: habe angefangen zu arbeiten
01:01:22: in den unterschiedlichsten
01:01:24: Zusammenhängen und die Trauer begleitet
01:01:29: mich als Thema schon seit
01:01:32: ich 13 bin. Da habe ich nämlich
01:01:35: einen, da waren wir mit einer Familie
01:01:37: befreundet und die hatte eine Schwester
01:01:40: und die Schwester hatte
01:01:40: Leukämie und die starb auch und ich war
01:01:44: sozusagen für dieses Kind zuständig. Das
01:01:48: war zwei, drei Jahre
01:01:49: jünger und das war aber irgendwie klar,
01:01:51: dafür bin ich ja, dass das
01:01:54: Kind ein bisschen abgelenkt
01:01:56: wird, dass es nicht so ganz in die Trauer
01:01:58: verfällt und so. Also das war
01:02:00: so meine erste Begegnung von
01:02:04: außen mit der Trauer und mich hat das
01:02:07: Thema nie verlassen,
01:02:10: sondern mich immer so auf den
01:02:12: unterschiedlichsten Wegen gebracht, als
01:02:14: meine Großmutter
01:02:14: gestorben ist. Da war ich Anfang
01:02:17: 20 und die habe ich sehr geliebt und das
01:02:23: war für mich das allererste Mal, wo ich
01:02:25: selber so eine richtig
01:02:27: schwere Trauer hatte, was ganz für mich
01:02:31: so überraschend war und für mich ist dann
01:02:35: irgendwann die Trauer
01:02:36: so so etwas geworden, was ich mein Trauer
01:02:41: und dann ist es ja auch nicht nur die
01:02:44: Trauer, sondern dann
01:02:44: mache ich mir ja auch Gedanken über das
01:02:48: Sterben, über den Tod und
01:02:51: das ist ja so ein Thema, wo die
01:02:54: viele so schlucken. Da will ich jetzt
01:02:58: aber wirklich dran denken,
01:03:01: das will ich nicht hören und ich
01:03:03: glaube, dass das ganz wichtig ist, dass
01:03:06: wir auch uns um diese Themen kümmern,
01:03:09: weil wenn es dann so weit
01:03:11: ist und ich bin vorbereitet, ist es ein
01:03:17: anderes Sein, wie wenn es so
01:03:21: völlig aus der Luft gegriffen
01:03:25: kommt oder so völlig überraschend.
01:03:27: Überraschend ist es immer irgendwie und
01:03:31: gleichzeitig, wenn ich
01:03:32: ein bisschen vorbereitet habe, ist es
01:03:34: nicht so überraschend. Du meinst
01:03:39: vorbereitet in dem Sinne, dass wenn
01:03:43: man jetzt einen kranken Verwandten zum
01:03:45: Beispiel hat und man weiß,
01:03:47: der Weg wird jetzt bald enden,
01:03:50: so eine Vorbereitung, weil ich denke
01:03:54: trotz allem so nach meiner Erfahrung kann
01:03:58: man sich nicht wirklich
01:03:59: vorbereiten, obwohl man weiß, es soll
01:04:00: bald so weit sein, ist es
01:04:02: trotzdem ganz oft natürlich ein
01:04:05: herber Schlag ganz klar oder wie verstehe
01:04:09: man bei der Vorbereitung,
01:04:10: wie kann ich mir vorbereiten?
01:04:13: Also einmal ganz praktisch, also so wie
01:04:18: möchte ich als wenn ich jetzt
01:04:21: sterbe, wie möchte ich, dass
01:04:23: meine Beerdigung ist, wie möchte ich also
01:04:26: solche Sachen, das finde ich
01:04:28: ist auch ganz wichtig, weil
01:04:30: wenn sich dann die Angehörigen darüber
01:04:32: auch noch Gedanken machen
01:04:33: müssen, ist es halt, dass es
01:04:35: noch eine zusätzliche Belastung, weil man
01:04:38: ja für den, der dann
01:04:42: gestorben ist, das möglichst noch
01:04:44: schön machen möchte, weil das auch schon
01:04:47: die ersten Schritte sind,
01:04:48: um mit der Trauer umzugehen.
01:04:53: Also quasi als letztes Geschenk so quasi
01:04:56: die Trauerfeier so zu gestalten, wie sie
01:05:00: der Verstorbene dann eben zu Lebzeiten
01:05:02: sich gewünscht hätte mit der Musik, mit
01:05:07: Ritualen, vielleicht auch mit speziellen
01:05:10: Gästen oder eben es gibt ja
01:05:12: auch, hab ich mal gesehen,
01:05:14: so eine Sarggestaltung, die man vorher
01:05:16: schon selber machen kann mit seinen
01:05:18: Kindern zum Beispiel,
01:05:19: wenn man nach kleinere Kinder hat und
01:05:22: natürlich früh
01:05:24: verstirbt und man weiß das,
01:05:25: also geht die Vorbereitung
01:05:27: um das eigene Sterben quasi.
01:05:31: Auch, oder dass man auch miteinander
01:05:32: redet, also so was möchtest
01:05:35: du denn, was ist dir denn noch
01:05:37: wichtig, also so, wo können wir denn auch
01:05:40: in Verbindung bleiben
01:05:44: oder wo kann ich mit dir in
01:05:46: Verbindung bleiben, wenn du gegangen
01:05:48: bist. Also so, das sind solche Dinge,
01:05:54: die, wenn wir sie uns ab und
01:05:55: zu mal bewusst machen, dann hat man schon
01:05:59: mal ein bisschen drüber
01:06:01: nachgedacht und dann kann man
01:06:03: an dem, wenn es dann so weit kommt,
01:06:06: andocken. Das war natürlich aber ein
01:06:09: ziemlich schweres Thema,
01:06:10: wenn ich jetzt weiß, ich würde demnächst
01:06:14: sterben oder ich weiß eben mein Gegenüber
01:06:18: würde demnächst sterben. Es ist ja eine
01:06:20: große Hürde das anzusprechen,
01:06:25: obwohl es gehört zum Leben dazu, ganz
01:06:27: klar, reden wir zu wenig
01:06:30: darüber. Ja, ja, ja, ja,
01:06:34: wir reden zu wenig darüber und zwar wir
01:06:36: reden auch meistens
01:06:37: darüber im Akutfall und wir reden
01:06:40: meistens dann auch immer mit diesem, oh
01:06:43: Gott, oh Gott, oh Gott, oh
01:06:44: Gott, Hilfe, Hilfe, Hilfe.
01:06:46: Und das ist alles auch in Ordnung und
01:06:48: alle Gefühle, die in der Trauer kommen.
01:06:51: Sie sind völlig in Ordnung, nur sind ein
01:06:54: Niederrhein gezogen und
01:06:55: mein, mein, mein Schwieger, also
01:06:58: meine, meine Schwiegereltern wohnen in
01:07:01: Frankfurt und für mein,
01:07:02: für mein Mann war es einfach
01:07:04: ganz wichtig, dass wir haben uns nicht
01:07:07: häufig gesehen, aber er
01:07:09: hat, er hat einmal, als wir uns
01:07:11: gesehen haben zu seinem Vater gesagt, so,
01:07:14: wenn wir jetzt davon
01:07:15: ausgehen, nur hypothetisch, wenn
01:07:17: wir davon ausgehen, dass das jetzt die
01:07:19: letzte Sehung ist, dass
01:07:22: wir uns das letzte Mal sehen,
01:07:24: was würdest du uns noch sagen wollen? Und
01:07:29: das, was du uns aber sagen
01:07:31: willst, das besprechen wir
01:07:33: das nächste Mal, weil das kommt ja für
01:07:36: den anderen, der darf sich ja
01:07:37: dann schon auch vorbereiten,
01:07:39: damit es nicht so kommt. Und so haben wir
01:07:44: das gemacht. Also dann
01:07:47: haben wir ihn wieder besucht
01:07:49: und dann hat er das, was ihm wichtig war,
01:07:52: gesagt und dadurch ist, und
01:07:54: er ist dann in der Corona-Zeit
01:07:56: gestorben. Das war zwar nicht abzusehen,
01:07:59: dass er stirbt, weil so
01:07:59: schlecht ging sie nicht, aber so
01:08:02: ist dann eben das Leben. Aber dadurch war
01:08:05: ganz viel Frieden. Also die
01:08:08: Trauer ist natürlich da und
01:08:10: gleichzeitig war aber auch Frieden da und
01:08:13: man musste nicht so, ach,
01:08:14: hätte ich doch das noch und
01:08:16: wäre doch noch schön gewesen, wenn und
01:08:18: ich habe noch nicht, also
01:08:20: solche, solche Dinge. Weißt du?
01:08:24: Ja, total, das ist total schön, weil man
01:08:26: dann eben, ja, das los
01:08:29: werden konnte, was man eigentlich
01:08:32: vielleicht schon langsam sagen wollte und
01:08:33: sich nicht getraut hat
01:08:34: oder weil man sich eben auch
01:08:36: wirklich Gedanken darüber gemacht hat.
01:08:38: Also ich frage eben
01:08:42: immer, mir kommen dann eben
01:08:43: solche Gesprächen, immer so Gedanken in
01:08:44: den Kopf. Glaubst du, dass Menschen
01:08:48: wissen, dass sie bald
01:08:49: gehen, dass manche Menschen das spüren
01:08:52: können? Ja, das glaube ich. Also ich
01:08:59: glaube, es weiß jeder.
01:09:02: Ob eine Minute vorher oder schon viel
01:09:06: früher, das aber wissen
01:09:09: tut es jeder. Also ich komme
01:09:12: ja, tschuldigung. Nein, nein, mach doch.
01:09:16: Ich komme gerade drauf, weil
01:09:17: mein Vater, der ist gestorben,
01:09:19: da war ich 18, der hatte ein Traum, dass
01:09:23: er irgendwie alleine auf den
01:09:24: Bord geht, das hat er uns dann
01:09:25: auch erzählt und er hat sechs Geschwister
01:09:28: und er hat alle sechs Geschwister, die
01:09:29: alle weiter wegwohnten,
01:09:32: wirklich einige hundert Kilometer
01:09:33: wegwohnten, alle angerufen und eingladen
01:09:36: und das war eben so im
01:09:38: Nachhinein so, so einfach so eine Idee,
01:09:41: so ein Gedanke, hat er
01:09:42: das irgendwie gespürt,
01:09:44: dass er die nochmal sehen wollte. Aber
01:09:46: weil das ist natürlich so
01:09:47: eine schöne Vorstellung,
01:09:48: die man sich dann eben so machen kann,
01:09:51: dann hatte dann auch ein
01:09:52: Unfall, das heißt er starb
01:09:53: eigentlich auch unvorhergesehen, also
01:09:55: nicht altersmäßig oder
01:09:56: Krankheit, sondern eben akut
01:09:59: an diesem Unfall und das fühlen mir
01:10:04: gerade so ein, ob das sein
01:10:06: kann, dass das so eine Ahnung
01:10:08: gibt einfach, natürlich nicht bewusst,
01:10:10: aber so irgendwie so war eine
01:10:13: Vorbereitung quasi auch
01:10:14: von dieser Seite. Ja, das glaube ich
01:10:19: schon, dass das so ist und schau und das
01:10:23: ist doch das, was dich
01:10:24: dann auch in deiner Trauer trägt. Du
01:10:26: weißt, dein Vater hat nochmal alle
01:10:28: gesehen. Nee, leider nicht.
01:10:31: Es kamen nicht, es kamen nicht, aber er
01:10:34: hat eben noch nie vorher
01:10:37: den Wunsch geäußert oder alle
01:10:38: angerufen, das war natürlich auch damals
01:10:40: zu Zeiten, da hat so ein
01:10:42: Telefonat noch 20 Pfennig gekostet
01:10:45: und telefonieren war teuer und ja klar
01:10:48: und für ein Schwaben
01:10:50: sowieso. Er war ganz schwabe aber
01:10:54: es wurde nicht sinnlos telefoniert, sagen
01:10:58: wir mal, so einfach nur um
01:10:59: Spaß, weil nie, er wollte alle
01:11:02: noch mal sehen und einladen und das war
01:11:04: schon ungewöhnlich in
01:11:05: dieser Zeit, heute wäre das,
01:11:07: ja, nicht auffällig, das war damals schon
01:11:11: auffällig doch. Ja, ja, ja, genau.
01:11:16: Ja, so Rituale, Rituale sind ja auch sehr
01:11:22: wichtig und es gibt so viele
01:11:27: verschiedene Rituale aus anderen
01:11:29: Ländern. Was gibt es da, gibt es da
01:11:34: Besonderheiten oder? Also, ich
01:11:39: finde, ich finde es immer so,
01:11:41: dass dadurch, dass wir so viele
01:11:43: Möglichkeiten haben, ist es so wichtig,
01:11:46: eben sich damit schon
01:11:47: vorher zu beschäftigen und dann zu
01:11:49: schauen, wie möchte man es
01:11:50: haben. Und also, ich weiß zum
01:11:56: Beispiel für meine Mutter, war das ganz
01:11:58: wichtig, dass sie aufgebahrt
01:11:59: wird und wir haben, wir haben
01:12:01: Totenwache gehalten, drei Tage und drei
01:12:03: Nächte, das war ganz klar,
01:12:05: ist ja auch ein Ritual und
01:12:08: da war es auch so, meine Mutter ist
01:12:10: völlig überraschend
01:12:11: gestorben und ich war so sauer,
01:12:15: ich war so sauer, dass ich ihr das dann
01:12:18: auch gesagt habe, bei der Totenwache,
01:12:22: habe ich zu ihr gesagt, Emma, geht es
01:12:23: noch, du kannst jetzt nicht einfach so,
01:12:26: dich hier aus dem Leben verabschieden.
01:12:28: Also, das würde jetzt so
01:12:29: nicht gehen, ich war wirklich
01:12:31: sauer und dann hatte ich das
01:12:32: ausgesprochen und dann war gut. Dann war
01:12:38: einfach gut, weil ich dann
01:12:39: auch so dieses Gefühl hatte, naja, sie
01:12:41: weiß es ja sowieso, also
01:12:43: muss ich jetzt auch nicht mehr,
01:12:44: ist alles gut so. Und das, und wie viele
01:12:49: Menschen trauen sich das
01:12:50: denn? Wie viele Menschen trauen
01:12:51: sich das denn? Auch den Zorn oder die Wut
01:12:55: oder was auch immer an
01:12:56: gefühlen da ist, das auszudrücken.
01:13:00: Nee, das macht man nicht, doch, wenn es
01:13:03: wichtig ist, dann tut es.
01:13:06: Ja, ja, es ist ja oft auf der Beerdigung
01:13:09: am Friedhof, dass eben
01:13:10: nur Gutes gesagt wird,
01:13:12: klar, sollen wir da jetzt nicht nur
01:13:15: schlechtes rausholen, aber
01:13:17: vielleicht ja die Wahrheit,
01:13:18: oder was man als Wahrheit, ja, ist auch
01:13:20: so ein weiter Begriff.
01:13:22: Ja, also, aber das macht
01:13:24: mir einfach nicht. Aber der Gedanke bei
01:13:26: der Aufbahrung, die Person
01:13:28: ist eben wirklich noch da,
01:13:29: man sieht sie und das dann vielleicht
01:13:31: noch zu sagen, vielleicht
01:13:32: auch wenn niemand dabei ist,
01:13:35: kann man doch vielleicht noch was
01:13:36: loswarten, so ganz heimelstill
01:13:39: und leise, was man auch schon
01:13:40: lang vielleicht auf der Seele brennt.
01:13:43: Genau, und dieses
01:13:45: ritualtes Fenster aufzumachen,
01:13:46: dass die Seele rausfliegen kann. Ja,
01:13:50: weißt du, wenn es hilft,
01:13:52: ist doch völlig in Ordnung.
01:13:53: Also, ich finde, es ist alles gestattet,
01:13:58: was mir nicht schadet als
01:14:00: Trauernde und was mir hilft.
01:14:01: Ja. Also, und egal, was das Umfeld sagt,
01:14:05: ich habe eine begleitet,
01:14:08: die war sehr mit ihrem Partner
01:14:11: verbunden und die ist dann an Silvester
01:14:14: auf den Friedhof mit einer
01:14:16: Flasche, das Prosecco, und hat
01:14:18: mit ihm aufs neue Jahr angestoßen. Ist
01:14:20: auch ein Ritual. Gut kann man sich
01:14:23: überlegen, wer traut
01:14:25: sich nachts an Silvester auf den
01:14:27: Friedhof, fand ich unglaublich toll.
01:14:30: Andere haben gesagt, ja,
01:14:31: aber das kannst du doch nicht machen und
01:14:32: ich denke, nein, wenn es
01:14:34: wichtig ist, dann tu es.
01:14:36: Weißt du, und das, also das sich
01:14:39: sozusagen auch zugestehen in
01:14:41: der Trauer, das so zu machen,
01:14:44: wie es für einen schwimmig ist. Also sich
01:14:48: nicht zurückhalten und
01:14:49: sagen, das schickt sich nicht,
01:14:51: oder das, was sollen die Nachbarn denken,
01:14:54: also einfach nach sich
01:14:56: gucken, was tut mir gut,
01:14:58: damit ich möglichst gut damit weiterleben
01:15:01: kann. Und weißt du, die
01:15:03: Nachbarn denken sowieso,
01:15:05: was sie wollen? Das ist ja, also das kann
01:15:08: man sich auch manchmal
01:15:09: einfach bewusst machen. Wir haben
01:15:12: überhaupt keinen Einfluss darauf, was die
01:15:14: Nachbarn denken oder auch nicht denken.
01:15:16: Ja, das war glaube auch früher mehr so
01:15:20: der Fall, als es heute ist.
01:15:23: Aber was auch ist, früher gab es
01:15:26: auch das Trauerjahr, zumindest meistens
01:15:29: vielleicht für Verwitwender,
01:15:31: die dann das Jahr schwarz rum
01:15:32: glauben sind. Wie sinnvoll ist so ein
01:15:36: Trauerjahr aus deiner Sicht?
01:15:39: Das ist sowas Zweischneidiges, weißt du?
01:15:42: Weil das Trauerjahr hat ja diesen Sinn
01:15:47: auch, dass du sozusagen alles das erste
01:15:51: Mal ohne Partner machst.
01:15:53: Also du feierst ein Geburtstag
01:15:56: ohne, du feierst Weihnachten ohne, du
01:15:59: feierst Ostern ohne, also so
01:16:02: die großen Sachen feierst du
01:16:03: das erste Mal alleine. Und es braucht
01:16:07: einfach auch ein Schutzraum. Und wenn du
01:16:10: das Trauerjahr hast,
01:16:12: dann hast du noch so ein Schutzraum,
01:16:16: weißt du, wo du dann
01:16:16: auch mal losheulen darfst,
01:16:20: weil dich irgendwas berührt. Dann denken
01:16:23: die anderen, ach ja, es ist ein
01:16:24: Trauerjahr, passt schon.
01:16:27: Wenn es allerdings dann wieder so
01:16:28: verordnet wird, du darfst nicht lachen.
01:16:31: Was, du lachst jetzt schon?
01:16:33: Dann trauerst du wohl nicht richtig? Und
01:16:37: das gibt es auch nicht.
01:16:38: Es gibt in der Trauer kein
01:16:40: richtig und kein falsch. Es gibt die
01:16:42: Trauer fertig. Und durch
01:16:45: die schwarze Kleidung dadurch,
01:16:47: dass man es eben optisch so gut sieht,
01:16:49: hat man vielleicht mehr
01:16:50: Verständnis einfach voraus.
01:16:53: So kann man das auch auch Bedeutung
01:16:55: geben. Natürlich war
01:16:56: auch klar für jeden Mann,
01:16:58: die ist tabu. Also das ist so dieses
01:17:03: Zweischneidige auch. Weißt du? Ja.
01:17:08: Was, die trägt schon wieder Farbe? Das
01:17:11: gilt ja auch nicht. Also so.
01:17:16: Gut, das hat sich ziemlich verloren. Das
01:17:19: gibt es ja heutzutage
01:17:21: nicht mehr so ausgeprägt,
01:17:23: aber ich dachte, so ein Jahr zu haben, wo
01:17:25: man eben von außen sehen kann,
01:17:27: aha, da ist jemand offensichtlich in
01:17:29: Trauer, hat man vielleicht mehr
01:17:31: Verständnis oder ist ein
01:17:33: bisschen nachsichtiger oder man kann sich
01:17:35: da ein bisschen mehr
01:17:36: Raum nehmen dafür einfach.
01:17:40: Oder man kann schnell die Seiten
01:17:41: wechseln, weil man ja dann mit dem
01:17:43: Trauerenden auch nichts am Hut
01:17:45: haben will. Das begegnet, dass es immer
01:17:47: noch so oder häufig so, dass man seine
01:17:52: eigene Hilflosigkeit
01:17:53: spürt, dass man nicht weiß, was soll man
01:17:56: mit dem Trauerenden reden.
01:17:58: Also da ist man ja auch mit
01:17:59: seinen eigenen inneren Prozessen sehr
01:18:02: konfrontiert. Ja. Und es
01:18:06: macht es dann nicht leichter. Und
01:18:09: gleichzeitig habe ich die Erfahrung
01:18:11: gemacht, ist es das allerbeste
01:18:14: genau das auch auszusprechen.
01:18:16: Du sagen, ich will mich gerade hilflos,
01:18:19: ich weiß nicht, ich
01:18:20: bin da. Ich weiß nicht,
01:18:22: was ich dir sagen soll, aber ich bin da.
01:18:25: Weißt du, dann ist so bei
01:18:27: das, dann hast du selber dir
01:18:30: auch den Raum gegeben und deine
01:18:32: Unsicherheit ausgedrückt und
01:18:34: gleichzeitig den anderen aber
01:18:36: auch gesagt, hey. Ja, auch. Wir können ja
01:18:41: auch zusammen weinen manchmal, ist
01:18:43: vielleicht auch, weil
01:18:44: ich habe ja vielleicht auch jemand
01:18:47: wichtigen verloren. Ja, ich glaube, da
01:18:50: haben viele Menschen
01:18:51: Probleme mit, die wollen dem Menschen
01:18:53: nicht meiden, weil er
01:18:54: traurig ist, sondern die sind
01:18:55: einfach nur hilflos. Und ja, das wollte
01:18:59: ich dich auf jeden Fall auf
01:19:01: fragen, wie geht man damit um?
01:19:04: Gibt es da einfache Lösungen auch, wenn
01:19:07: jetzt jemand, also die
01:19:08: einfachste Lösung ist, wollte ich
01:19:09: zu sagen, natürlich, ich weiß nicht, was
01:19:12: ich sagen soll. Ja, das
01:19:16: stimmt. Oder ich schreibe
01:19:17: kleine Wots ab und sage, ich denk an dich
01:19:19: oder ich melde mich
01:19:24: jetzt mal, also weil für den,
01:19:26: der in der Trauer ist, der fühlt sich ja
01:19:28: auch oft so extrem
01:19:29: gelähmt, also so kraftlos. Und
01:19:33: manchmal ist es auch so, dass wir den
01:19:35: gut, ich schreibe ihm jetzt
01:19:37: und sage, du, wenn es ja danach
01:19:38: ist, melde dich. Das schafft man aber
01:19:41: nicht. In der Trauer ist es
01:19:43: nicht zu schaffen, sondern
01:19:45: da ist es wirklich, und man kann sich
01:19:48: doch darauf vorbereiten. Wenn
01:19:49: ich weiß, da ist jemand, der
01:19:51: hat eine große Trauer, dann weiß ich,
01:19:53: okay, den rufe ich jetzt an und fragt, du
01:19:55: hör mal, wie geht's dir,
01:19:57: magst du sprechen, magst du nicht
01:19:58: sprechen? Und wenn er sagt, na, ich kann
01:20:00: grad nicht, ja, dann rufe
01:20:02: ich in in in einer Woche wieder an, aber
01:20:05: ich höre auf das persönlich
01:20:06: zu nehmen. Wir nehmen solche
01:20:09: Dinge nämlich auch irgendwie völlig
01:20:10: persönlich. Ach, will nicht
01:20:12: mit mir reden, oder was hat
01:20:14: die denn, oder was hat der denn? Hey,
01:20:17: also, ne? Ja, ich glaube,
01:20:20: das ist auch ganz willkommen
01:20:22: für einen Trauer, denn wenn er es nicht
01:20:24: bzb gerade an so einem
01:20:25: Tiefpunkt befindet und die Kraft nicht
01:20:28: hat, ja, ich will jetzt aber an niemanden
01:20:31: zur Last fallen, oder
01:20:33: ich würde gern anrufen und
01:20:35: reden, aber was soll ich denn sagen, ich
01:20:36: will nicht vollheulen,
01:20:38: dann ist das schon schön,
01:20:39: und aus dem Nichts, jemand sich meldet
01:20:41: und sagt, hey, wie geht's
01:20:44: dir, wollen wir uns treffen,
01:20:46: was machst du grad? Und dann ein bisschen
01:20:47: rausreißt wieder aus seinem Tief, aus
01:20:49: seinem Loch, erschraubt
01:20:51: sich ja gern auch noch weiter rein, wenn
01:20:52: man niemanden hat zum
01:20:54: Reden. Ja, und das halt immer in
01:20:57: so einer Haltung von ich mach dir das
01:21:00: Angebot und du kannst es
01:21:02: nehmen oder nicht und ich bin
01:21:03: dir nie sauer, nie böse, nie beleidigt.
01:21:06: Wenn du jetzt zu dem
01:21:07: Zeitpunkt gerade das Angebot nicht
01:21:10: annimmst, dann mach's, geht's vielleicht
01:21:12: in der Woche, dann bin ich
01:21:14: wieder da. Ja, gibt es so Phasen,
01:21:18: die man in der Trauer durchmacht? Das
01:21:20: gibt ja bei ganz vielen Themen so
01:21:22: Phasenmodelle, wo man sich
01:21:23: so ein bisschen daran entlang hangen
01:21:27: kann, zu sehen, wo stehe ich grad, wie
01:21:29: lang dauert das noch,
01:21:30: wie lang muss ich denn noch leiden?
01:21:32: Gibt's da so ein Phasenmodell? Ja, es
01:21:37: gibt so was wie ein Phasenmodell,
01:21:40: ich bin aber, also weißt du, wir sind so
01:21:45: individuell und wir sind auch in unserer
01:21:48: Trauer so individuell.
01:21:51: Und dann hab ich dieses Phasenmodell, so
01:21:53: von erst will ich es nicht wahrhaben,
01:21:56: dann bin ich vielleicht sauer, aber
01:21:59: manchmal ist, schwingt es
01:22:03: miteinander rein, verstehste,
01:22:05: und dann bin ich mit meinem Kopf und
01:22:07: denke, oh, ich hab's aber
01:22:08: noch nicht richtig gemacht,
01:22:09: dann mach ich mich dann wieder fies oder
01:22:11: nicht einmal, das kann
01:22:13: ich, oder? Also deswegen bin
01:22:15: ich das oft so schwierig mit diesen
01:22:18: Modellen, also so und so
01:22:21: und so und so muss es sein und
01:22:23: dann ist es richtig. Ja, gut, so drüber
01:22:27: stünden würde ich es jetzt
01:22:28: auch nicht, aber vielleicht
01:22:29: kannst du eine Erleichterung sein zu
01:22:31: sehen, ah okay, da steht,
01:22:33: jetzt kommt die Phase, in der
01:22:35: sagen wir mal üblicherweise jetzt müdend
01:22:39: ist, so, dann sehe ich
01:22:40: aber doch okay, da steht,
01:22:42: normal ist man jetzt müdend und ich darf
01:22:43: müdend sein oder ich kann
01:22:45: sehen, okay, ich kann es
01:22:47: vergleichen, ich bin jetzt, ich hab die
01:22:49: in die Phase schon hinter
01:22:50: mir und ich bin auf dem Weg,
01:22:52: es wird vielleicht auch wieder mal Licht
01:22:54: am Ende des Tunnels geben. Und was
01:22:58: passiert, wenn ich dann
01:23:00: wieder Holungstäter bin, weil ich dann
01:23:02: vielleicht nochmal in die erste Phase,
01:23:05: dann hab ich es wieder
01:23:05: nicht geschafft, weil dann bin ich ja
01:23:07: wieder da und also das meine ich und ich
01:23:13: weiß, dass der Mensch
01:23:16: diese Tendenz hat sich an irgendwas
01:23:18: festhalten zu wollen und ich finde das
01:23:25: nicht so günstig, weil ich denke,
01:23:28: Vertraue deinem Inneren und
01:23:30: dein Inneres macht es richtig
01:23:33: und wenn du mal wieder lachst, ist das
01:23:36: voll okay, wenn du durch
01:23:39: Sauer bist, ist es in Ordnung,
01:23:42: wenn du es nicht wahrhaben willst, wenn
01:23:44: dich die Trauer plötzlich wieder so
01:23:47: überkommt, wo du gar nicht damit
01:23:51: gerechnet hast, ist okay,
01:23:55: weißt du, in der Trauer ist
01:23:58: alles in Ordnung, im Sinne von es hat
01:24:03: Platz und es darf sein
01:24:04: und es ist gut, wie es ist.
01:24:07: Ja, also das heißt, wir piken uns eben
01:24:10: das Beste raus, was zu
01:24:11: uns gut ist und was wir
01:24:13: brauchen können im Moment, aber
01:24:15: natürlich, das stimmt ja ganz klar, die
01:24:19: Trauer irgendwann einem
01:24:20: vielleicht, weil irgendwann bestimmte
01:24:22: Gerufen plötzlich in der
01:24:23: Luft liegt oder eine bestimmte
01:24:25: Situation einfach da ist, die man in
01:24:29: Verbindung bringt, ja, da
01:24:31: kann ganz viel passieren und
01:24:36: Trauer ist, hat auch
01:24:39: viel mit loslassen zu tun.
01:24:44: Jetzt ist natürlich loslassen so ein
01:24:45: Begriff, wir würden vieles
01:24:47: vielleicht gern loslassen,
01:24:49: aber nicht. Und dann ist loslassen auch
01:24:51: nur was, was man
01:24:54: loslassen sollte, was eigentlich
01:24:56: ja auch gar nicht mehr da ist. Also warum
01:24:59: sollte ich in
01:25:00: geliebten Menschen loslassen?
01:25:04: Weil es einem vielleicht selber gut tut,
01:25:06: sich nicht an was zu klammern, was
01:25:08: vielleicht in der Form
01:25:09: ja nicht mehr da ist, dass man vielleicht
01:25:10: eine neue Möglichkeit
01:25:11: findet, was festzuhalten oder
01:25:14: vielleicht auch manchmal ist es ja auch
01:25:16: gut, wenn was weg ist, das muss dann
01:25:18: wirklich loslassen kann.
01:25:21: Aber das ist doch ein totaler
01:25:23: Loyalitätskonflikt. Ich habe Menschen,
01:25:26: den ich geliebt habe und jetzt soll ich
01:25:28: ihn loslassen. Also ich
01:25:30: glaube, viel wichtiger ist es
01:25:31: sich zu überlegen, wo kann deren guten
01:25:33: Platz haben. Wo kann dieser
01:25:37: Mensch oder auch das Tier,
01:25:39: ja, wo kann dieser dieser dieser Mensch
01:25:44: in meinem inneren Raum
01:25:46: einen guten Platz haben.
01:25:49: Oder auch im Außen, dass
01:25:51: man sich einen Platz sucht.
01:25:54: Genau, natürlich, das ist mir völlig
01:25:56: frei. Aber dass ich, dass
01:25:58: ich, dass ich, aber die Menschen,
01:26:01: die einem nahe sind, die trägt man
01:26:02: eigentlich meistens am Herzen
01:26:05: oder in der Nähe vom Herzen.
01:26:07: Ja, das heißt ja, die sterben nie einen
01:26:09: Menschen, an dem man
01:26:10: denkt, der stirbt ja auch.
01:26:12: Genau. Genau. Also wir müssen nicht
01:26:17: loslassen, weil das eben oft ein so, so
01:26:19: eine Verbindung hat,
01:26:21: du musst jetzt loslassen. Also nee, man
01:26:23: muss nicht loslassen, man
01:26:24: darf das festhalten und dem
01:26:26: einfach einen neuen Platz schenken. Ja.
01:26:31: Und der wechselt vielleicht auch mal.
01:26:33: Weißt du, wie das Leben
01:26:34: einfach auch so ist? Weil ist es nochmal
01:26:35: ganz nah, vielleicht ist er
01:26:37: dann auch mal wieder weiter
01:26:38: oder wie auch immer, da gibt es ja
01:26:41: wirklich die die
01:26:42: unterschiedlichsten Facetten.
01:26:46: Ja. Ja, und es lässt ja mit der Zeit
01:26:50: manchmal ein bisschen nach
01:26:51: und kann dann, kann dann einfach
01:26:53: wieder trotzdem wieder voll aufflammen,
01:26:57: so wie gerade eben ja die
01:26:58: Erinnerung einfach hoch kommt
01:26:59: doch irgendeine Kleinigkeit, dass man
01:27:01: gemeinsam erlebt hat.
01:27:05: Also wir haben mit der Trauer ziemlich
01:27:09: viel zu tun. Wir haben
01:27:12: jetzt auch, vielleicht,
01:27:13: ich hoffe mal, dass wir jemanden helfen
01:27:15: konnten, ein bisschen seinen Umgang damit
01:27:17: ein bisschen leichter
01:27:18: zu gestalten. Wir sind leider, leider so
01:27:21: wie ich das sehe, auch schon wieder
01:27:22: ziemlich am Ende mit
01:27:23: unserer Zeit. Ich fand es sehr, sehr
01:27:26: kurzweilig und ich wünsche mir zum
01:27:29: Schluss von meinem Gast
01:27:30: immer so eine besondere Begebenheit. Was
01:27:33: Lustiges haben wir heute wahrscheinlich
01:27:35: nicht, aber vielleicht
01:27:36: irgendwas aus deinem Beratungsalltag, was
01:27:40: du nie vergessen wirst,
01:27:42: irgendwas, eine ganz besondere
01:27:44: Geschichte, die unserer Zuhörer
01:27:45: vielleicht noch ein Stück mitnimmt, mit
01:27:48: der sie Verbindung kriegen
01:27:51: könnte. Also ich mein, das
01:27:55: Eindrücklichste ist schon die, die ich
01:27:58: begleitet habe und die gesagt
01:27:59: hat und ich geh jetzt auf, ich geh jetzt
01:28:02: auf den Friedhof, nimm mein Glas Sekt mit,
01:28:05: meine Flasche Sekt und
01:28:06: Stoß mit meinem Mann aufs neue Jahr an.
01:28:09: Also das fand ich für mich
01:28:11: sehr, sehr, sehr eindrücklich
01:28:13: und das ist mit Sicherheit was ich nicht,
01:28:16: was ich nicht vergesse,
01:28:17: weil das hat mich sehr, sehr
01:28:20: berührt und ja, genau. Ja, so Schranes,
01:28:26: finde ich eine schöne
01:28:27: Vorstellung, dass man in seiner Trauer
01:28:30: das neue Jahr trotzdem begrüßt und mit
01:28:34: seinem Verlust trotzdem
01:28:35: gemeinsam auch wieder startet.
01:28:38: Ja, doch etwas. Also doch, berührt mich
01:28:40: auch, muss ich sagen, also
01:28:41: nimmt mich schon mit so die
01:28:43: Vorstellung. Ja, gut, und ich danke dir
01:28:47: für das Gespräch, ich
01:28:49: fand es total schön.
01:28:51: Danke. Und ja, wir werden uns wiedersehen
01:28:54: bestimmt. Für unsere
01:28:57: Zuhörer, vielen Dank fürs Zuhören,
01:29:01: folgt uns gerne, wir freuen
01:29:04: uns über neue Follower, über
01:29:07: unsere nächste Podcast-Folge, freuen wir
01:29:09: uns auch, dass die bald stattfinden kann
01:29:11: und die ganzen Infos
01:29:13: zu Gudrun, findet ihr wie immer in der
01:29:15: Shownotes. Und das war unsere
01:29:19: Folge für heute, vielen Dank.
01:29:21: Ja, vielen Dank dir
01:29:23: und bis dann. Ja, danke.
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