Suchtprävention beginnt nicht erst dann, wenn Jugendliche mit Alkohol, Drogen oder exzessivem Medienkonsum auffallen. Susie Eppinger beschreibt im Gespräch, wie wichtig frühe emotionale Stabilität, Selbstvertrauen und sichere Beziehungen sind. Viele problematische Verhaltensweisen entstehen nicht aus „Schwäche“, sondern aus dem Versuch, innere Spannungen, Druck oder Unsicherheit zu regulieren.
Dabei geht es nicht nur um klassische Suchtmittel. Auch Leistungsdruck, soziale Medien, Gruppenzwang und fehlende Orientierung können Jugendliche stark belasten. Susie Eppinger erklärt, wie Eltern und Bezugspersonen Warnsignale erkennen können und warum echte Verbindung oft wirksamer ist als reine Kontrolle oder Verbote.
Im Gespräch wird deutlich, dass Prävention alltagsnah beginnt: durch Zuhören, klare...